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Die Institution Teresiana erkennt in Christus ihr einziges Fundament und ihre Mitglieder finden in ihm das Zentrum ihres Lebens, die Kraft und das Vorbild für die Umgestaltung der Welt. Die Mission der Institution findet - nach Auffassung des heiligen Pedro Poveda - im Geheimnis der Menschwerdung die sicherste Richtschnur, um in und aus Gott zu leben und dabei menschlich im wahren Sinn dieses Wortes zu sein. Die Art und Weise der Institutionsmitglieder in dieser Welt zu leben - und zwar individuell, verschieden und manchmal auch weit weg von den anderen - orientiert sich am Leben jener ersten Christen der Frühzeit, die inmitten einer heidnischen Gesellschaft am Aufbau des Gemeinwohls mitwirkten, ohne ihren Glauben zu verleugnen, indem Gottes Wort ihr Leben durchformte, sie es in der Eucharistie feierten und das miteinander Teilen zur Norm ihres Lebens machten. „Ihr“, so sagte der heilige Pedro Poveda, „werdet äußerlich wie die anderen sein, Euch aber durch die Heiligkeit des Lebens von ihnen unterscheiden.“

Und so forderte Poveda von den Mitgliedern der Institution den evangelisierenden Impetus jener ersten Christen und die Wahl der Mittel, die jene nutzten, um diese Welt umzugestalten: das Gebet, die Selbstverleugnung, die Arbeit, die Achtung des Gesetzes, die Förderung des Dialogs und der Zusammenarbeit…

Für die Mitglieder der Institution sind das Gebet und das Studium zwei wesentliche Dimensionen für ein Wachsen im Glauben und das daraus erwachsende Engagement, um im jeweiligen Umfeld realistisch die Zeichen der Zeit zu wahrzunehmen, zu verstehen und die sie umgebende Welt humaner zu gestalten.

Der tiefe Glaube der Gottesmutter Maria hat von jeher einen bevorzugten Platz in der Institution. Ihre Treue, Hingabe und Starkmut sind Zeichen, die von Anfang an den Weg dieser Vereinigung begleitet haben. Der heilige Pedro Poveda wollte, dass die Mitglieder der Institution in der heiligen Teresa von Avila ein Vorbild finden sollten für ein Leben, das sich „ganz von Gott erfüllt aber gleichermaßen dem wahren Menschsein verpflichtet“ weiß.